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Poloshirts – wie wurden sie zur Nr.1 ?

Poloshirts werden heute nicht nur im Sport oder in der Freizeit getragen. Auch Servicekräfte in Gastronomie & Einzelhandel oder Fabrikarbeiter tragen das kurzärmelige Shirt mit Knopfleiste und Kragen. Polos eignen sich hervorragend als hochwertige & einheitliche Arbeitskleidung.

Als Mittelding zwischen den kragenlosen T-Shirts und richtigen Hemden strahlen Poloshirts eine lässige Seriosität aus. Ihre Entstehungsgeschichte ist zunächst mit einer Pferdesportart in subtropischem Klima verbunden.

Der Vorläufer des Poloshirts in Indien

Als Indien zu Beginn des 20. Jahrhunderts Teil des britischen Königreichs war, wollten die dort lebenden Briten auf ihr geliebtes Polospielen nicht verzichten. Das Klima erforderte eine passende Bekleidung. Indische Adlige trugen damals zu ihren Reithosen leichte, hüftlange Baumwollhemden mit einem Rundhalsausschnitt.

Ähnliche Baumwollhemden trugen dann auch die Briten beim Polospielen im feucht-warmen Klima. Diese luftigen Trikots gelten als Vorläufer des Polo-Shirts. Im Laufe der Zeit wurden sie auch in Europa bekannt.

Eine andere Ballsportart hatte ebenfalls Einfluss auf die Entwicklung des Poloshirts.

Poloshirts von Tennisspieler René Lacoste

Bis in die dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts wurde Tennis in langärmeligen Hemden gespielt. In so einem unpraktischen Sportdress schwitzte auch der französische Tennisspieler René Lacoste. Er machte sich Gedanken, wie die Sportkleidung angenehmer gestaltet werden könnte.

1933 entwickelte der Tennisprofi deshalb ein kurzärmeliges Shirt mit einem weiten Schnitt für mehr Bewegungsfreiheit – ein Poloshirt. Von den langärmeligen Hemden blieben nur der Kragen und ein geknöpfter Ausschnitt übrig. Obwohl die kurzärmeligen Sporthemden seriös und elegant aussahen, waren sie für die damalige Zeit sehr avantgardistisch.

Als Stoff wählte Lacoste Baumwoll-Piqué. Dieser doppelt gewebte Stoff hat eine Wabenstruktur. Er ist luftdurchlässig und reißfest. Lacoste überlegte, welches Erkennungszeichen er seiner Kreation geben könnte. Wegen seiner Durchsetzungskraft auf dem Tennisplatz hatte er den Spitznamen „Krokodil“. Das brachte ihn auf die Idee, seine Shirts mit einem Krokodil auf der Brust zu versehen. Bis heute hat dieses tierische Markenzeichen deiner Poloshirts Kultstatus.

Krokodile, Lorbeerkränze und Polospieler auf Poloshirts

Die Polos von Lacoste sind bis heute an dem aufgenähten Krokodil zu erkennen.

Der britische Tennisprofi Fred Perry hingegen stellte 1947 Polohemden mit eingesticktem Lorbeerkranz auf der Brust her. Der Lorbeerkranz war für ihn das Symbol seines Sieges beim All England Cup 1934.

Auf dem amerikanischen Markt entwarf Ralp Lauren 1967 eine Kollektion mit Poloshirts. Lauren entschied sich für einen Polospieler mit Pferd als Logo. Die ersten Shirts von Lauren waren weiter und länger als die von Lacoste.

Heute gibt es bei allen Marken Poloshirts mit unterschiedlichen Schnittformen von Slim-Fit bis Casual-Fit. Die Palette der Designs reicht von unifarben über gestreift bis gemustert. Die typischen Merkmale des Poloshirts mit kurzen Ärmeln, Kragen und Knopfleiste sind geblieben. Sie tragen auch weiterhin zur lässig-eleganten Ausstrahlung dieses Kult-Shirts bei.

Polos individuell bedrucken lassen

Selbstverständlich bieten wir auch eine große Auswahl an Poloshirts in unserem Sortiment. Ob als Einzelteil zum Selbstgestalten oder für eine Großauflage im Siebdruck – unsere Poloshirts sind hochwertig und haben das gewisse schicke “Etwas”! Ob Abschlussklasse oder Firmenshirts, mit bedruckten Polos macht man nichts falsch. Gerne helfen wir Dir hierbei weiter.